"Die Sonne erspart Ihnen was!"

An einem klaren, schönen Sommertag fallen in Österreich auf den Quadratmeter horizontale Fläche 800 bis 1.000 Watt Sonnenstrahlung an, die zur Warmwasserbereitung durch Sonnenkollektoren genutzt werden können. Es gibt die unterschiedlichsten Anlagenkonzepte. Auch die Einbindung in vorhandene Systeme ist durchaus sinnvoll und kann unter Verwendung vorhandener Komponenten individuell erfolgen. Schon im Vorfeld sollte daher genau abgewägt werden welche Nutzung gewünscht und sinnvoll ist. Gern beraten wir Sie über Ihre geplante Solaranlage.

Einige Informationen zur Solarenergie:

Die auf das Kollektorfeld einstrahlende Solarenergie wird vom schwarzen Absorber in Wärme umgewandelt. Das Wasser-Frostschutzgemisch des Solarkreislaufes heizt sich auf. Mittels Pumpe oder Schwerkraftprinzip wird die relativ heiße Kreislaufflüssigkeit (von der Steuerung bestimmt) nur dann zum Wärmetauscher im Warmwasserspeicher transportiert, wenn die Energie auch genutzt werden kann d.h., wenn die Temperatur im Kollektor höher ist als im Warmwasserbereiter. Dort geht die Wärme auf das Brauchwasser über, die abgekühlte Kreislaufflüssigkeit strömt zurück zum Absorber. Reicht die Sonnenwärme nicht aus, so wird im oberen Bereich des Warmwasserspeichers einfach, z.B. über die moderne Ölheizung, nachgeheizt.

Anlagentechnik
Eine eventuelle Abweichung der Kollektorausrichtung von der Südausrichtung und der optimalen Neigung (45°) führt in weiten Bereichen zu nur geringen Energieeinbußen. Neigungswinkel zwischen 30° und 60° und eine Abweichung bis Südost oder Südwest führen lediglich zu einer Reduktion des Ertrages um ca. 10 %.

Flach- oder Röhrenkollektor?
Für die Warmwasserbereitung sind in unseren Breiten Flachkollektoren und Vakuumröhren-Kollektoren die gängigsten Kollektortypen. Der Flachkollektor ist die einfachste Art eines Kollektors. Er besteht aus einem Absorber mit schwarz beschichteter Oberfläche und einem gut wärmegedämmten Gehäuse. Ein Vakuumröhren-Kollektor hingegen besteht aus vielen parallel liegenden Glasröhren. Jede einzelne funktioniert ähnlich wie eine Thermoskanne. Um den in der Mitte liegenden Absorber sorgt ein Vakuum für die notwendige Wärmedämmung.
Das Besondere bei diesem Kollektor: Manche Röhren lassen sich zur Sonne ausrichten. Das ist von großem Nutzen, wenn das Dach nicht direkt südlich ausgerichtet oder die Dachneigung zu flach bzw. zu steil ist.
Thermische Solaranlagen werden heute in erster Linie zur Deckung des Warmwasserbedarfs eingesetzt. Dabei kann im Sommer der Warmwasserbedarf komplett gedeckt werden, in der Übergangszeit und im Winter heizt die Solaranlage das Brauchwasser vor. Richtwert für die Größe eines Sonnenkollektors: pro Person werden 1-1,5 m2 Sonnenkollektorfläche benötigt.
Auch zur Heizungsunterstützung im Winter und in der Übergangszeit kann eine Solaranlage wertvolle Beiträge leisten. Gerade für Niedrighäuser mit einem deutlich veringertem Heizwärmebedarf ist der Einsatz einer solaren Wämegewinnung zur Heizungsunterstützung interessant. Eine weitere gute Voraussetzung für eine effektive Nutzung der Solarenergie ist eine Niedertemperaturheizung. In einem gut gedämmten Haus mit etwas größeren Heizkörpern kann die Heizung durchaus auf Vor- und Rücklauftemperaturen von 50 bzw. 30 Grad ausgelegt werden. Für Einfamilienhäuser empfehlen sich meist Solaranlagen mit 8 - 15 m2 Kollektorfläche und einem Speichervolumen von 700 bis 1500 Litern.

Weitere Informationen finden Sie auch bei unserer Partnerfirma "Solution - Solarsysteme GmbH"